bricoler

bricoler, v. herumwerkeln. Die Substantivierung ist „le bricolage“, also das Herumwerkeln, die Bastelei. Ich werde das Gefühl nicht los, wenn ich den Eintrag dazu im Petit Robert lese, dass in diesem Wort eine gewisse negative Bedeutung mitschwingt, nämlich das laienhafte, notdürftige Herumbasteln à la Tim Taylor, wo auch öfters etwas wieder oder gerade deswegen kaputt geht (Die Serie heißt auf französisch tatsächlich „Papa bricole“). „La bricole“ wiederum beschreibt neben der Kleinigkeit (die Mücke, aus der man gern einen Elefanten macht – „faire tout un plat d’une bricole“) auch die Gelegenheitsarbeit, so dass „le bricoleur“ also nicht nur der Heimwerker, sondern auch der Gelegenheitsarbeiter ist. Und wenn viele Kleinigkeiten, insbesondere Möbel, zusammengestellt werden, die eigentlich gar nicht richtig zusammenpassen, dann ist die Sammlung „de bric et de broc“. Der Trödel- oder besser Antiquitätenladen verkauft schließlich „le bric-à-brac“.

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