Les métiers du Compagnonnage

Die Liste ist nicht vollständig. Die Berufe sind aus einem Prospekt des Museums der Compagnonnage in Tours gesammelt.

les métiers du cuir – Lederhandwerk
– le sellier: Sattler
– le cordonnier: Schuster, Schuhmacher

les métiers des metaux – Metallhandwerk
– le forgeron: Schmied
– le serrurier: Schlosser
– le maréchal-ferrant: Hufschmied

les métiers de la pierre – Steinhandwerk
– le tailleur de pierre: Steinmetz
– le maçon: Maurer
– le couvreur en ardoise: Schieferdachdecker
– le plâtrier: Gipser

les métiers du bois – Holzhandwerk
– le charpentier: Zimmermann
– le menuisier: Tischler, Schreiner
– le tourneur: Dreher, Drechsler
– le tonnelier: Böttcher
– le sabotier: Holzschuhmacher
– le vannier: Korbmacher

les métiers des matières textiles – Textilhandwerk
– le tisseur: Weber
– le cordier: Seiler
– le tapissier: Polsterer, Teppichweber

les métiers de l’alimentation – Nahrungsmittelhandwerk
– le boulanger: Bäcker
– le pâtissier: Konditor
– le cuisinier: Koch

neuf:
– le prothésiste dentaire: Zahntechniker
– le chaudronnier: Kupferschmied, Kesselbauer

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Museum, muséum, musée

Eigentlich wollte ich Adèle Blanc-Sec, „Adèle et la bête“1 von Tardi lesen. Auf der ersten Seite, im ersten Satz, obwohl das noch nicht mal einen Satz nennen kann, wird der Handlungsort genannt, das „Muséum d’Histoire naturelle“.

Moooooment! Jeder Französischlernende weiß doch, dass das Museum auf französisch le musée heißt. Aber dieses Museum heißt nun Muséum?!? Ist das eine altertümliche Bezeichnung?

Also mal schnell die Suchmaschine angestellt. Im Eintrag des Muséum d’Histoire naturelle werde ich nicht fündig. Aber über „Muséum“ in der franösischsprachigen Wikipedia:

Das Wort „Museum“, leitet sich ab vom Lateinischen museum, wird daher im Französischen als Fremdwort kursiv geschrieben. Das lateinische Wort leitet sich wiederum vom Griechischen Museion ab, womit die Bibliothek von Alexandria bezeichnet wurde2. Als Muséum mit Accent aigu bezeichnet man offiziell bestimmte nationale frankophone Naturkundemuseen.

Aha, Fall gelöst. Jetzt kann ich endlich weiterlesen.

 

1) Ich mag Wortspiele. Dieses spielt auf „La Belle et la Bête“ (Die Schöne und das Biest) an.

2) pars pro toto: das Museion war eigentlich der Tempel der Musen, in dem die Gelehrten lebte und lehrten. Daran angeschlossen war die große Bibliothek von Alexandria.

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tomber à / dans l’eau

Ich korrigiere gerade die letzten Klassenarbeiten. Dabei fällt mir ein Satz immer wieder auf: Le dessin tombe à l’eau. Gemeint ist ein Bild, das ins Wasser fällt, also mit einem richtigen Platsch. tomber à l’eau bedeutet aber „ins Wasser fallen“ im Sinne von „daneben gehen“ oder „nicht mehr fortgesetzt werden“. Der richtige Platz entsteht mit der Präposition dans, also tomber dans l’eau.

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bricoler

bricoler, v. herumwerkeln. Die Substantivierung ist „le bricolage“, also das Herumwerkeln, die Bastelei. Ich werde das Gefühl nicht los, wenn ich den Eintrag dazu im Petit Robert lese, dass in diesem Wort eine gewisse negative Bedeutung mitschwingt, nämlich das laienhafte, notdürftige Herumbasteln à la Tim Taylor, wo auch öfters etwas wieder oder gerade deswegen kaputt geht (Die Serie heißt auf französisch tatsächlich „Papa bricole“). „La bricole“ wiederum beschreibt neben der Kleinigkeit (die Mücke, aus der man gern einen Elefanten macht – „faire tout un plat d’une bricole“) auch die Gelegenheitsarbeit, so dass „le bricoleur“ also nicht nur der Heimwerker, sondern auch der Gelegenheitsarbeiter ist. Und wenn viele Kleinigkeiten, insbesondere Möbel, zusammengestellt werden, die eigentlich gar nicht richtig zusammenpassen, dann ist die Sammlung „de bric et de broc“. Der Trödel- oder besser Antiquitätenladen verkauft schließlich „le bric-à-brac“.

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bocal

bocal, n.m. Un récipient en verre, par exemple pour les fruits conservés. Vu que le mot espagnol pour la bouche est „la boca“, j’ai supposé que le bocal est une chose pour la bouche, donc peut-être une verre pour boire. Quant au Petit Robert, il me propose le mot italien „la boccale“ (=une chope -> donc le mot allemand „Frühschoppen“!) venu du latin „baucalis“ qui veut dire „vase à rafraîchir“, en allemand on utilise le mot „Pokal“ (vous voyez la ressemblance). Les Grecs et les Romains ont bu de ces grandes verres à pied, mais les récipients se sont développés en réservoirs de rassemblement aujourd’hui, notamment pour les conserves qui ont au sens le plus large l’air d’une bouche.

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transpercer

transpercer, v. durchdringen. Zusammengesetzt aus trans und percer wird durch die Vorsilbe das Durchdringen (gegenüber dem Eindringen) noch betont. Denn percer alleine kann schon „durchdringen“ bedeuten (vgl. un regard perçant, une voix perçante). Une combinaison de pénétrer, rompre/trouer et traverser.

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perruche et perruque

perruche, n., f.  Wellensittich.

perruque, n., f. Perücke.

Woher kommt dieser ähnliche Stamm perru-? Gemeinsam mit perroquet (Papagei). Da muss es doch ein System geben. Diderot stellt immerhin den Wellensittich als kleinen Papageien vor. Aber die Perücke?

Ergänzend ein Logikrätsel.

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