bricoler

bricoler, v. herumwerkeln. Die Substantivierung ist “le bricolage”, also das Herumwerkeln, die Bastelei. Ich werde das Gefühl nicht los, wenn ich den Eintrag dazu im Petit Robert lese, dass in diesem Wort eine gewisse negative Bedeutung mitschwingt, nämlich das laienhafte, notdürftige Herumbasteln à la Tim Taylor, wo auch öfters etwas wieder oder gerade deswegen kaputt geht (Die Serie heißt auf französisch tatsächlich “Papa bricole”). “La bricole” wiederum beschreibt neben der Kleinigkeit (die Mücke, aus der man gern einen Elefanten macht – “faire tout un plat d’une bricole”) auch die Gelegenheitsarbeit, so dass “le bricoleur” also nicht nur der Heimwerker, sondern auch der Gelegenheitsarbeiter ist. Und wenn viele Kleinigkeiten, insbesondere Möbel, zusammengestellt werden, die eigentlich gar nicht richtig zusammenpassen, dann ist die Sammlung “de bric et de broc”. Der Trödel- oder besser Antiquitätenladen verkauft schließlich “le bric-à-brac”.

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bocal

bocal, n.m. Un récipient en verre, par exemple pour les fruits conservés. Vu que le mot espagnol pour la bouche est “la boca”, j’ai supposé que le bocal est une chose pour la bouche, donc peut-être une verre pour boire. Quant au Petit Robert, il me propose le mot italien “la boccale” (=une chope -> donc le mot allemand “Frühschoppen”!) venu du latin “baucalis” qui veut dire “vase à rafraîchir”, en allemand on utilise le mot “Pokal” (vous voyez la ressemblance). Les Grecs et les Romains ont bu de ces grandes verres à pied, mais les récipients se sont développés en réservoirs de rassemblement aujourd’hui, notamment pour les conserves qui ont au sens le plus large l’air d’une bouche.

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transpercer

transpercer, v. durchdringen. Zusammengesetzt aus trans und percer wird durch die Vorsilbe das Durchdringen (gegenüber dem Eindringen) noch betont. Denn percer alleine kann schon “durchdringen” bedeuten (vgl. un regard perçant, une voix perçante). Une combinaison de pénétrer, rompre/trouer et traverser.

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perruche et perruque

perruche, n., f.  Wellensittich.

perruque, n., f. Perücke.

Woher kommt dieser ähnliche Stamm perru-? Gemeinsam mit perroquet (Papagei). Da muss es doch ein System geben. Diderot stellt immerhin den Wellensittich als kleinen Papageien vor. Aber die Perücke?

Ergänzend ein Logikrätsel.

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animaux

Die Haustiere, die man bei der nächsten Schülerfrage parat haben muss:

Hund – le chien
Katze – le chat
Maus - la souris
Hamster – le hamster
Meerschweinchen – le cochon d’Inde
Zwergkaninchen – le lapin nain
Pferd – le cheval
Pony – le poney
Ratte – le rat
Fisch - le poisson
Wellensittich – la perruche

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porte-bonheur

porte-bonheur, n., m.  Glücksbringer. Un truc qui porte le bonheur. Des porte-bonheurs connus sont le trèfle à quatre feuilles, le fer à cheval (accroché vers le haut, sinon la chance tombe!), et voir une étoile filante. Wie alle Verb-Nomen-Komposita ist auch dieses maskulin. Warum das so ist, darüber streiten sich die Gelehrten. Am Nomen kann es nicht liegen, denn dagegen spricht le lave-vaisselle (aber la vaisselle). Mehr darüber bei Andreas Gather.

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pèlerinage

pèlerinage, n.m. Pilgerreise, Wallfahrt. C’est un voyage vers un lieu sacré. On peut faire un pèlerinage, aller, partir ou se rendre en pèlerinage ou s’inscrire à un pèlerinage.
Les pèlerinages les plus connus sont celui de Saint-Jacques-de Compostelle (Christianisme), à Lourdes (Christianisme), à Jérusalem et la Terre sainte (Christianisme, Judaïsme) et à la Mecque (Islam).

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maçon

maçon, n.m. Maurer. Laut Langenscheidter Schulwörterbuch gehört das Wort zum Grundwortschatz. Ich kann mir aber gerade keine Situation vorstellen, in der ich das Wort jemals gebraucht haben könnte. Und genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass es so häufig in Gesprächen verwendet wurde, dass es in den Grundwortschatz aufgenommen werden musste. Oder es wurden nur Handwerker interviewt. Wie dem auch sei, das Wort steht so nun mal auf derselben Seite wie der Maulwurf.

Nun mache ich mir über die Herkunft dieses Wortes Gedanken. Mit mur hat maçon ja nur das M gemein, also muss ein eventueller Zusammenhang weiter zurück liegen. Mein nächster Punkt wäre Latein. Mauer heißt dort murus, der Maurer ist dort faber murarius. Na super, dort gibts des Zusammenhang ganz eindeutig! faber murarius unterscheidet sich aber stark von maçon, also muss diesem Wort ein anderes Wort zugrunde liegen. Die cédille könnte ein Hinweis auf ein verschwundenes S sein. mason? masson? Irgendwas mit Haus (maison) oder Masse? Der Petit Robert verrät mir einen anderen Ursprung: Spätlateinisch machio, dass sich zum englischen make, also machen, tun, weiterentwickelte. Mit anderen Worten, ein maçon macht nur, aber was, wissen wir eigentlich nicht. Und trotzdem ist jedem klar, dass er immer an Mauern arbeitet.

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taupe, taupinière

taupe, n.f. Maulwurf. C’est un animal qui vit sous terre et qui est presque aveugle.

taupinière, n.f. Maulwurfshügel. Monticule de terre que les jardiniers n’aiment pas.

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jérémiade

jérémiade, n. f. Jeremiade, Klagelied. Das Wort bezieht sich auf ein Buch der Bibel, das dem Propheten Jeremias zugeschrieben wird, daher auch der Name. In diesem Buch klagt Jeremias darüber, dass sich Judas von Gott entfernt  und er prophezeit den Untergang Jerusalems.

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